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Selbstdarstellung

Der Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland e. V. (kurz: RIGD) ist der einzige Zusammenschluss islamischer Religionsgelehrter in Deutschland.
Der Rat wurde 2000 gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Ende 2010 gehörten dem Rat mehr als 113 Imame als ordentliche Mitglieder und mehr als 50 Imame als assoziierte Mitglieder an. Die assoziierten Mitglieder haben das Recht auf Teilnahme an den Treffen des RIGD.
Sämtliche Imame sind im RIGD als solche tätig und betreuen jeweils ca. 1000 Gläubige im religiösen, religionsrechtlichen und spirituellen Bereich.
Der RIGD ist eine neutrale Gelehrtengesellschaft und allein der islamischen Forschung und der islamischen Lehre verpflichtet. Er versteht sich als unabhängig von ethnischen Verbänden, politischen Strömungen und Staaten und unterliege weder einem direkten noch einem indirekten Einfluss von außen.
Unter den Mitgliedern des RIGD gibt es arabische, türkische, bosnische und deutsche Mitglieder. Der RIGD vertritt daher die Mehrsprachigkeit des jetzigen konkreten Islams in Deutschland.
Der RIGD unterhält verschiedene Ausschüsse, insbesondere den Ausschuss für Fatwa, für islamrechtliche Auskünfte, sowie den Ausschuss für den Islamunterricht.
Der RIGD als Autorität und Instanz des Islams steht allen interessierten Muslimen wie Nichtmuslimen, interessierten staatlichen wie nichtstaatlichen Organisationen für Beratungen rund um die Aspekte des Islams und der islamischen Theologie zur Verfügung.
Der RIGD strebt an, das naturgemäße Bild des Islams als einen Weg der Mitte und als versöhnliche Religion, die die anderen Buchreligionen, Judentum und Christentum, anerkennt, zu pflegen und der muslimischen Gemeinschaft in ihrem Alltag zu helfen, ihr Deutsch-Sein und ihr Muslim-Sein als eine harmonische Einheit zu empfinden und zu erleben.