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Satzung

RAT der IMAME und GELEHRTEN in DEUTSCHLAND  RIG

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen:

Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland  R I G

  1. Er hat Seinen Sitz in Frankfurt am Main.
  1. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Sodann soll er dem Zusatz e. V. führen.

§ 2 Zweck

  1. Zweck des Vereins ist der Zusammenschluss aller Imame und Gelehrten des Islam in der Bundesrepublik Deutschland, um verbindlichen Rat und Antworten den Gläubigen schriftlich oder mündlich zu erteilen.

Der Verein bezweckt die Zusammenarbeit der Imame und Gelehrte in der Bundesrepublik Deutschland zu fördern und in ihrer Fortbildung zu unterstützen.

  1. Zweck und Ziel des Vereins ist auch, die Botschaft des Islam zu tragen, die islamische Religion zum Kennenlernen anzubieten, seine Einstellung zu den Angelegenheiten der Muslime und zu den heutigen Weltanschauungen und Entwicklungen bekannt zu geben und mildtätig zu wirken.
  1. Der Verein versucht die Fatwas – islamischen Rechtsbe-schlüsse – zu begutachten und zu harmonisieren.
  1. Der Verein will den ursprünglichen Islam von Extremismus zu schützen.
  1. Der Verein will der Völkerverständigung zwischen Orient und Okzident dienen, insbesondere des Verständnis für die Islamische Religion fördern, Vorurteile ausräumen, Gemeinsamkeiten aufzeigen und eine Informationsquelle über Islamische Religion sein für interessierte Bürger, Journalisten, der Presse und andere Medien.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

  1. die Institution von islamische Einrichtungen, die den Muslimen ermöglichen, ihren notwendigen religiösen Verpflichtung nachzukommen;
  1. die Zusammenarbeit mit anderen islamischen Vereinen bzw. Institutionen;
  1. Durchführung von wissenschaftlichen und informativen Veranstaltungen, insbesondere für arabische oder islamische Länder;
  1. Förderung der Erziehung durch Lehrer, Seminar und Unterricht in der arabischen Sprache und Kultur zur Erhaltung des islamischen Kulturgutes.
  1. Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands Hilfe brauchen oder die in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Die Hilfe für mildtätige Zwecke hat im Rahmen der Bestimmung des § 53 AO zu erfolgen.

§ 3 Gemeinwohl

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  1. Mitglieder und Nichtmitglieder können gegen angemessenes Entgelt beschäftigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Ordentlichen Mitgliedern: kann jeder in Deutschland wohnhafte und tätige aktiver Imam oder Islam-Religions-Lehrer mit Universität Abschluss sein.
  1. Ehrenmitgliedern: Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  1. Über die Mitgliedschaft andere Personen entscheidet mit einfacher Mehrheit die Mitgliederversammlung.
  1. Die Mitgliedschaft des Vereins steht jedem – unabhängig von seiner Staatszugehörigkeit – zu.
  1. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen
  • Über den Aufnahmeantrag der ordentlichen Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.
  • Über den Aufnahmeantrag der Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung.
  • Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss.
  • Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen.
  • Der Ausschluss erfolgt bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins.
  • Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung sind dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
  • Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  1. Der Vorstand

§ 6 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  1. Dem 1. Vorsitzenden
  1. Dem Stellvertreter
  1. Dem Schriftführer
  1. Dem Kassier
  1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorsitzenden und deren Stellvertreter gemeinsam vertreten.
  1. Der Kassier verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.
  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  1. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich.
  1. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

§ 7 Beiträge & Finanzangelegenheiten

Die Einnahmen des Vereins bestehen ausschließlich aus:

  1. Beiträgen und Spenden der Mitglieder.

Höhe, Staffelung, Fälligkeit und Zahlungsart der Beiträge werden vom Vorstand festgelegt.

  1. Private Spenden und Spenden der Mitglieder dürfen jedoch nur mit der Zustimmung des Vorstandes angenommen werden.
  1. Alle Spenden dürfen jedoch die Ziele und Aktivitäten des Vereins nicht beeinflussen.

Die Ausgaben des Vereins dürfen nur ausschließlich für solche Bereiche verwendet werden, die in Übereinstimmung mit den Zielen und Vorschriften dieser Satzung stehen.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.
  1. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.
  1. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung unter Einhaltung einer Ladungsfrist von mindestens einer Woche einberufen.
  1. Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Wahl des Vorstandes

Die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren

Die Entgegennahmen des Tätigkeits- und Finanzberichts des Vorstandes und Erteilung der Entlastung

Ernennung von Ehrenmitgliedern

Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen

Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

  1. Jede Ordnungsgemäß anberaumte (ordentliche oder außer-ordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge durch einfach Mehrheit, sowie sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen.

Über die Ergebnisse der Mitgliederversammlung und deren Be-schlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden zu unterschreiben und von einem anderen Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.

§ 9 Satzungsänderung

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben.

Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen.

§ 10 Vereinsauflösung

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung Stimmen müssen.

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

Bei Auflösung verfällt das Vermögen des Vereins nach Begleichung aller Verpflichtung an einen von dem Zuständigen Finanzamt als gemeinnützig anerkannten Verein, der einen Islamischen Kindergarten in Frankfurt am Main betreibt.

Frankfurt am Main 21.07.2004

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